Eisenpfannen, geschmiedete Qualität von Turk



Eisenpfannen von Turk bei hytta.de

Behandlungsanweisung für geschmiedete Eisenpfannen.



Eisenpfannen haben bekanntermaßen hervorragende Brateigenschaften. Professionelle Köche wissen, daß kein anderes Material daran heranreicht:
  • das Fleisch bleibt saftig
  • die Bratkartoffeln werden knusprig
  • nichts backt mehr an
  • geringer Energieverbrauch durch gute Leitfähigkeit
  • lange Lebensdauer
Vor der ersten Benutzung einer Eisenpfanne muß der in der Schmiede aufgebrachte Korrosionsschutz entfernt werden. Dazu wird die Pfanne kurz in heißem Wasser eingetaucht, dem vorher etwas Waschmittel (z.B. Persil) beigemengt wurde. Der Schutzfilm löst sich dadurch weitgehend von selbst, eventuell anhaftende Reste lassen sich mit einer Spülbürste leicht entfernen.
Danach wird die Eisenpfanne abgetrocknet und der nächste Schritt der einmaligen Prozedur folgt.

Die Eisenpfanne wird eingebraten:



Dazu gibt man reichlich Fett oder Öl und mit einer handvoll Salz bestreute Kartoffelschalen oder Kartoffelscheiben in die Pfanne, und brät das ganze zwei/drei Minuten auf dem Herd scharf an. Danach können die Kartoffelschalen mit dem Öl weggeworfen werden. Mit einer weiteren handvoll Salz und einem Tuch wird die Pfanne nun nocheinmal gründlich ausgerieben. Durch diese Behandlung mit Salz und Stärke werden letzte, aus dem Schmiedeprozeß stammende, Verunreinigungen aus dem Eisen herausgelöst. Danach ist die Pfanne gebrauchsfertig!

Eine Eisenpfanne wird niemals in der Spülmaschine gespült. Das Abspülen von Hand kann auf hartnäckige Fälle beschränkt bleiben. Denn das Geheimnis der Eisenpfannen ist das Öl, das sich in den Feinporen der Eisenoberfläche sammelt. Es ist notwendig und erwünscht, daß sich auf der Pfanne ständig ein leichter Ölfilm befindet. Dieses Öl sollte man beim Abspülen deshalb nicht wegschrubben. Im Gegenteil, meistens reicht es aus, die Pfanne nach der Benutzung mit Küchenkrepp auszuwischen.

In jedem Fall sollte man die Pfanne nur wegstellen, nachdem man sie von innen wieder leicht eingefettet hat. Dazu kann man eine Speckschwarte verwenden oder man kann mit Küchenkrepp etwas Speiseöl einreiben.

Der Boden der von uns angebotenen westfälischen Eisenpfannen ist absolut plan. Die Pfannen sind daher grundsätzlich für alle Herdarten geeignet, sie können auf Gasherden und Feststoffherden ebenso verwandt werden wie auf Elektro-, Ceran- und Induktionskochstellen. Bei letzteren ist jedoch unbedingt auf die richtige Plattengröße zu achten! Die Elektroplatte oder das Heizfeld des Ceran-/Induktionsherds darf auf keinen Fall kleiner als der Pfannenboden sein! Bei zu kleiner Kochstelle wird der Pfannenboden extrem ungleichmäßig erhitzt und muß sich unweigerlich verziehen. Achten Sie bei allen elektrischen Herdarten also unbedingt auf die richtige Heizzonengröße, ggfs. müssen die äußeren Heizzonen zugeschaltet werden!

Man unterscheidet zwischen kalt- und warmgeschmiedeten Pfannen. Warmgeschmiedete Pfannen werden aus einem Eisenblock gefertigt. Der Eisenblock wird glühend gemacht und durch verschiedene Hammermaschinen sowie durch die Hand des Schmieds ausgeformt. Stiel und Pfanne sind aus einem Stück, das Material ist etwa 3 mm stark.

Kaltgschmiedete Pfannen werden durch schwere Maschinen aus vorgefertigtem 2-3 mm starkem Eisenblech ausgeformt, der Stiel wird angeschweißt und besteht entweder ganz aus Eisen oder teilweise aus Holz.

Die Brateigenschaften von kalt- und warmgeschmiedeten Pfannen sind gleich hervorragend.

Geschmiedete Eisenpfannen von Turk aus Meinerzhagen/Westf. gibt es im Eisenpfannenshop von hytta.de



Man darf die beiden hier vorgestellten geschmiedeten Pfannentypen nicht mit gußeisernen Pfannen verwechseln. Gußeiserne Pfannen verfügen nicht über die positiven Eigenschaften der geschmiedeten Pfannen.